{"id":1135,"date":"2026-04-23T18:25:20","date_gmt":"2026-04-23T16:25:20","guid":{"rendered":"https:\/\/cvww.de\/?page_id=1135"},"modified":"2026-04-25T10:05:38","modified_gmt":"2026-04-25T08:05:38","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/cvww.de\/de\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-text-display is-style-text-display--1 wp-block-paragraph\">Geschichte des CV Oww<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald wurde am 21. Mai 1949 im &#8222;Hotel zum &#8222;L\u00f6wen&#8220; in Westerburg gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Anf\u00e4nge der organisierten S\u00e4ngerbewegung im Oberwesterwald liegen aber schon l\u00e4nger zur\u00fcck und sind in der Gr\u00fcndung des Oberwesterw\u00e4lder S\u00e4ngerbundes und des Kreiss\u00e4ngerbundes Westerburg zu sehen. W\u00e4hrend der Oberwesterw\u00e4lder S\u00e4ngerbund bereits am 22. Februar 1902 im Hotel &#8222;Zur Krone&#8220; in Hachenburg aus der Taufe gehoben wurde, vergingen fast zwei Jahrzehnte bis zur Gr\u00fcndung des Kreiss\u00e4ngerbundes Westerburg im Jahre 1921.<\/p>\n\n\n<div  class=\"wp-block-ultimate-post-image ultp-block-e1255b\"><div class=\"ultp-block-wrapper\"><figure class=\"ultp-image-block-wrapper\"><div class=\"ultp-image-block ultp-image-block-none\"><img decoding=\"async\"  class=\"ultp-image\"  alt=\"Image Not Found\"  src=\"https:\/\/cvww.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/kcv_oww_bundeschorfest.jpg\" \/><\/div><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Obgleich ein Exemplar der &#8222;Westerw\u00e4lder Zeitung&#8220;, am Dienstag, den 16.06.1903 vom ersten Bundesfest des Oberwesterw\u00e4lder S\u00e4ngerbundes berichtet, ist leider \u00fcber den Fortbestand dieses S\u00e4ngerbundes und weiteren Aktivit\u00e4ten nur wenig zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Mit Beginn des Ersten Weltkrieges ruht die T\u00e4tigkeit des Oberwesterw\u00e4lder S\u00e4ngerbundes bis in das Jahr 1921. Bisher waren im S\u00e4ngerbund nur M\u00e4nnergesangvereine vertreten. Ab dem Jahre 1922 werden auch gemischte Ch\u00f6re aufgenommen. Zu Beginn der 20er Jahre bl\u00fcht das Chorwesen. Das Interesse an der Organisation der S\u00e4ngerbewegung l\u00e4sst aber gegen Ende des Jahrzehnts merklich nach. Im Jahre 1933 wird der Oberwesterw\u00e4lder S\u00e4ngerbund aufgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Vorsitzenden des S\u00e4ngerbundes Oberwesterwald waren:<br>Landrat Robert B\u00fcchting, Marienberg<br>Landrat Artur von Lucke, Marienberg<br>Landrat Dr. Heinrich von Thon, Marienberg<br>Hauptlehrer Scheid, Alpenrod<br>Lehrer Emil Sch\u00fcrg, Erbach<br><br>Auf Initiative von Lehrer Wilhelm Scherf, damals Chorleiter des MGV &#8222;Konkordia&#8220; Winnen, wird im Jahre 1921 der Kreiss\u00e4ngerbund Westerburg gegr\u00fcndet, deren Vorsitz er \u00fcbernimmt. Sein erstes Wertungssingen veranstaltet der neu gegr\u00fcndete Bund im November 1924 in Westerburg. Hieran nehmen 21 Vereine teil. Der erste Bundestag findet am 1. Juni 1925 in Pottum statt. Der \u00f6rtliche M\u00e4nnergesangverein h\u00e4lt an diesem Tage seine Fahnenweihe. \u00dcber das Jahr 1926 hinaus ist vom Kreiss\u00e4ngerbund Westerburg nichts mehr bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">In der Zeit des Nationalsozialismus wird eine Neuordnung des Chorwesen angeordnet und staatlich reglementiert. Durch mehrere Umorganisationen kommt es zu Namensgebungen wie &#8222;S\u00e4ngergruppe Oberwesterwald&#8220;, &#8222;S\u00e4ngerkreis 10 Oberwesterwald im Gau 11 Nassau&#8220;, &#8222;S\u00e4ngerkreis 3 Oberwesterwald&#8220;, &#8222;S\u00e4ngerkreis 16 des S\u00e4ngergaues 10 Hessen-Nassau&#8220;.<br>Infolge des II. Weltkrieges erlischt die Vereinst\u00e4tigkeit fast g\u00e4nzlich.<br>Deutschland liegt nach der Kapitulation am 8. Mai 1945 weitgehend in Tr\u00fcmmern. Die \u00dcberlebenssicherung nach dem Krieg kennt keine humanistischen Ideale. M\u00e4nner im wehrf\u00e4higen Alter sind in Gefangenschaft, vermisst oder gefallen. Trauer und Ungewissheit kennzeichnen die Stimmung. Das ist keine Zeit zum Singen und Fr\u00f6hlichsein.<br>Drei Jahre nach Kriegsende sind die gr\u00f6bsten Versorgungsschwierigkeiten endlich \u00fcberwunden. Die W\u00e4hrungsreform setzt der wirtschaftlichen Not in Deutschland ein kaum erhofftes Ende. Die Menschen haben neue Hoffnung, Zuversicht und Mut, sich einer Neuentwicklung mitgestaltend anzuschlie\u00dfen. Das gilt auch f\u00fcr die S\u00e4ngerbewegung und die Organisation ihrer Gemeinschaft. Besonders im l\u00e4ndlichen Raum haben sich schon zahlreiche Ch\u00f6re zusammengefunden und die Probenarbeit aufgenommen. Das bodenst\u00e4ndig kulturelle Leben stabilisiert sich zunehmend. Damit gewinnen die Gesangvereine nach und nach ihre angestammte Rolle im gesellschaftlichen Leben zur\u00fcck. Die Vereine treten wieder in Kontakt zueinander und suchen gemeinsam nach verbindlichen Antworten. Die S\u00e4ngerkreise bilden sich neu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ewald W\u00fcst aus Westerburg ist es, der 1949 die Initiative ergreift und die Vereinsvertreter f\u00fcr den 21. Mai in das &#8222;Hotel zum L\u00f6wen&#8220; nach Westerburg einl\u00e4dt. Es ist die Geburtsstunde des S\u00e4ngerkreises Oberwesterwald. Von den Delegierten wird Ewald W\u00fcst auch zum Kreiss\u00e4ngerf\u00fchrer (heute Vorsitzender) gew\u00e4hlt. 14 Vereine schlie\u00dfen sich zun\u00e4chst dem neuen Dachverband der Oberwesterw\u00e4lder S\u00e4nger an. Mit der Gr\u00fcndung tritt der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald dem am 23. Januar 1949 in Koblenz gegr\u00fcndeten S\u00e4ngerbund Rheinland-Pfalz bei. Mit Franz Josef Kexel, der 1972 zum Kreis-Chorleiter gew\u00e4hlt wird, \u00fcbernimmt die j\u00fcngere Generation Verantwortung. Er erkennt, dass das Heranbilden junger Chorleiter dringlichste Aufgabe ist, um den Ch\u00f6ren Dirigenten anzubieten. Diese Gedanken tragen sich bis in die heutige Zeit. Mitte der 70er Jahre finden im S\u00e4ngerkreis die ersten S\u00e4ngerb\u00e4lle statt, die sich gro\u00dfer Beliebtheit erfreuen. Alle drei Jahre werden Kreisleistungssingen und in wiederkehrendem Rhythmus Kritiksingen ausgerichtet Die kommunale Verwaltungsreform im Jahre 1974, der Oberwesterwaldkreis und der Unterwesterwaldkreis werden zu einem \u201cWesterwaldkreis\u201d zusammengefasst, hat keinen Einfluss auf die S\u00e4ngerkreise. In Einigkeit verbleiben die beiden Kreisteile Ober- und Unterwesterwald bei ihrer Selbstst\u00e4ndigkeit, um so eine optimale Betreuung sicherzustellen. Im gleichen Jahr begeht der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald in Erbach sein 25-j\u00e4hriges Bestehen.<br><br>Die musikalische Leitung wird Otto Eisel \u00fcbertragen. Der Milit\u00e4rmusiker, der schon 1921 seinen Heimatverein, den MGV \u201cFrohsinn\u201d 1912 Seck, dirigiert hatte, begleitet das Amt bis 1956. Fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig ist der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald relativ gro\u00df. Zu dieser Zeit sind die Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse sehr schlecht. Man hat viel M\u00fche, die Ch\u00f6re und die Versammlungen zu besuchen. So legt der Kreisvorstand anfangs die Wege zu Fu\u00df oder mit dem Fahrrad zur\u00fcck.<br><br>Im Jahre 1956 \u00fcbernimmt Walter H\u00f6hn aus H\u00f6hn das Amt des Kreischorleiters. Otto Eisel wird zum Ehren-Kreis-Chorleiter ernannt. Unter der Leitung von Walter H\u00f6hn, er h\u00e4lt das Amt bis 1972 inne, wird das musikalische Niveau stark verbessert.<br><br>Nach Ewald W\u00fcst liegt die F\u00fchrung des S\u00e4ngerkreises bei Albert Nold aus Korb. Er \u00fcbernimmt das Amt im Jahre 1963, muss es aber im Jahre 1968 aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden weitergeben.<br>An seine Stelle tritt Ottmar Held, der das Amt \u00fcber 20 Jahre innehat.<br><br>1971 findet in Bad Marienberg der erste Landess\u00e4ngertag im S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald statt.<br><br>Mit Franz Josef Kexel, der 1972 zum Kreis-Chorleiter gew\u00e4hlt wird, \u00fcbernimmt die j\u00fcngere Generation Verantwortung. Er erkennt, dass das Heranbilden junger Chorleiter dringlichste Aufgabe ist, um den Ch\u00f6ren Dirigenten anzubieten. Diese Gedanken tragen sich bis in die heutige Zeit. Mitte der 70er Jahre finden im S\u00e4ngerkreis die ersten S\u00e4ngerb\u00e4lle statt, die sich gro\u00dfer Beliebtheit erfreuen. Alle drei Jahre werden Kreisleistungssingen und in wiederkehrendem Rhythmus Kritiksingen ausgerichtet Die kommunale Verwaltungsreform im Jahre 1974, der Oberwesterwaldkreis und der Unterwesterwaldkreis werden zu einem \u201cWesterwaldkreis\u201d zusammengefasst, hat keinen Einfluss auf die S\u00e4ngerkreise. In Einigkeit verbleiben die beiden Kreisteile Ober- und Unterwesterwald bei ihrer Selbstst\u00e4ndigkeit, um so eine optimale Betreuung sicherzustellen. Im gleichen Jahr begeht der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald in Erbach sein 25-j\u00e4hriges Bestehen.<br><br>1985 werden in Benni Hoffmann und Helmut Jung zwei langj\u00e4hrige Vorstandsmitglieder des S\u00e4ngerkreises verabschiedet.<br><br>Im Jahre 1991 gibt es wieder einschneidende \u00c4nderungen im Vorstand des S\u00e4ngerkreises<br>Heini Jung aus K\u00f6lbingen tritt an die Stelle von Ottmar Held und Karl-Wilhelm D\u00fcnnes aus Westerburg-Gershasen ist der neue Kreis-Chorleiter.<br>Am Zentralen Ehrungstag 1991 in Wahlrod werden Ottmar Held zum Ehrenvorsitzenden und Franz-Josef Kexel zum Ehren-Kreis-Chorleiter ernannt. 1996 zeichnet der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald wieder verantwortlich f\u00fcr die Ausrichtung des Landes-S\u00e4ngertages, der in Westerburg stattfindet.<br><br>Auf dem Kreis-S\u00e4ngertag in Hachenburg im Jahre 2000 legt Heini Jung das Amt des Vorsitzenden in die H\u00e4nde von Dieter Zimmer aus Steinebach an der Wied. Die Anwesenden des S\u00e4ngertages beschlie\u00dfen einstimmig, Heini Jung zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen.<br>Im Jahre 2002 gibt sich der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald ein neues Logo. Das alte Wappen des ehemaligen Oberwesterwaldkreises und die Westerw\u00e4lder Farben Blau\/Grau standen bei bei dem Entwurf von Ulrich Schlag Pate.<br><br>Der S\u00e4ngertag am 19. Oktober 2003 in Hattert bringt im Vorstand eine kleine Ver\u00e4nderung. Nach 12 Jahren T\u00e4tigkeit als Kreis-Chorleiter legt Karl-Wilhelm D\u00fcnnes das Amt in die H\u00e4nde seiner Stellvertreterin Lieselene Schlaug-Pfeifer. Mit Joachim Kl\u00f6ckner aus Kundert ist auch die Funktion des Kassenwartes neu besetzt.<br><br>Die Namens\u00e4nderung beim S\u00e4ngertag am 22.10.2005 in Stockum-P\u00fcschen, der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald f\u00fchrt fortan den Name<strong>&nbsp;\u201cKreis- Chorverband Oberwesterwald\u201d<\/strong>.<br><br>Im Oktober 2006 finden anl\u00e4\u00dflich des S\u00e4ngertages in Nistertal Neuwahlen statt. Die F\u00fchrung des Kreischorverbadesn erh\u00e4lt eine \u00c4nderung. Dieter Orthey aus M\u00fcschenbach wird zum neuen Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Der 2. Vorsitzende Ulrich Schlag, der wegen eines Klinkaufenthaltes nicht anwesend sein kann, kandidiert aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht mehr f\u00fcr das Amt.. Sein Nachfolger ist Hubertus Ferger aus Stockum-P\u00fcschen.<br><br>Beim S\u00e4ngertag 2009 in Sainscheid erh\u00e4lt der bisherige Vorsitzende Dieter Orthey in einer Kampfabstimmung 53 von 57 m\u00f6glichen Stimmen und steht somit die n\u00e4chsten drei Jahre dem Kreis-Chorverband Oberwesterwald vor. Sein Stellvertreter ist nunmehr R\u00fcdiger Herling aus Bellingen. Dessen Vorg\u00e4nger, Hubertus Ferger, schied aus privaten Gr\u00fcnden aus dem Vorstand aus. Auch das Amt des Pressereferenten wird neu besetzt: J\u00fcrgen Baum legte aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden sein Amt nieder. Uli Schlag aus K\u00f6lbingen hat nun seine Aufgabe \u00fcbernommen. In den Vorstand wieder gew\u00e4hlt werden: Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lothar Riebel, Kreis-Chorleiterin Lieselene Schlaug-Pfeiffer, Aktivenvertreterin Monika Kl\u00f6ckner, Schatzmeister Joachim Kl\u00f6ckner sowie Kinder- und Jugendreferentin Dorothea Raukes. Beisitzerin ist Sheila Nagel.<br><br>Aus Anlass seines 60- j\u00e4hrigen Bestehens veranstaltet der Kreis-Chorverband Oberwesterwald im November 2009 ein Konzert mit geistlichen Werken in der Basilika zu Marienstatt. Gestaltet wird dieses anspruchsvolle Konzert von der Chorgemeinschaft Wahlrod, der S\u00e4ngervereinigung 1852 Westerburg, dem Gemischten Chor Frohsinn Hirtscheid, dem Gemischten Chor Steinebach\/Schmidthahn, dem MGV Liederkranz Luckenbach, dem MGV 1926 M\u00fcschenbach und den Mixed Allegro Singers aus M\u00fcschenbach sowie Konstanze Pfeiffer an der Orgel. Mehr als 600 Zuh\u00f6rer besuchen das Konzert. Der Spendenerl\u00f6s aus der Veranstaltung kommt den Jugend- und Kinderch\u00f6ren des Kreis-Chorverbandes Oberwesterwald zugute.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-text-display is-style-text-display--2 wp-block-paragraph\">Geschichte und Entwicklung des CV Uww &#8211; 1921 bis zum 75 j\u00e4hrigen Jubli\u00e4um<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>(Chronik des Chorverbandes Unterwesterwald, die anl\u00e4sslich des 75. Jubil\u00e4ums erstellt wurde)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Es war am 24. November 1921 in Wirges. Im Saale des Gasthauses &#8222;Krone&#8220; hatten sich die Vertreter einiger M\u00e4nner-Gesangvereine unserer Heimat eingefunden. Die Vereine geh\u00f6rten dem Gau Nassau des S\u00e4ngerbundes Hessen-Nassau an. Das Treffen war zustande gekommen, weil viele Vereine \u00fcber eine Vernachl\u00e4ssigung durch den Gau Nassau und einige Missst\u00e4nde klagten. Nach einer eingehenden Diskussion kam man zu dem Schlu\u00df, da\u00df nur ein Losl\u00f6sen aus dem Gau eine Besserung bringen w\u00fcrde, und so wurde die Bildung eines S\u00e4ngerkreises beschlossen.<br><br>Leider sind infolge der Ereignisse des letzten Krieges die Protokolle und Aufzeichnungen verschollen. Jedoch ist durch m\u00fcndliche \u00dcberlieferung einiger alter S\u00e4nger bekannt, dass der Vereinigung zun\u00e4chst 26 &#8211; 28 Vereine angeh\u00f6rten, Herr Rudolf Schmidt, Wirges, zum Vorsitzenden und Herr Andreas Himmerich, Wirges, zum Kassierer und Schriftf\u00fchrer von der Versammlung gew\u00e4hlt wurden. Weiterhin geh\u00f6rte Herr Peter Simon aus Niederelbert als Vorsitzender der dortigen S\u00e4ngergruppe dem Vorstand an.<br><br>Als 2-3 Jahre sp\u00e4ter Herr Rudolf Schmidt den Vorsitz aus beruflichen Gr\u00fcnden niederlegte, wurde Herr Adam Schr\u00e4der aus Siershahn zum Vorsitzenden gew\u00e4hlt.<br><br>In diese Zeit f\u00e4llt auch das Zugehen der Gruppe &#8222;W\u00e4llerstein&#8220; mit den Vereinen in und um Weroth, so da\u00df der Kreis nun aus 45 &#8211; 46 Vereinen bestand. Herr Adolf P\u00f6hler aus Montabaur wurde 2. Vorsitzender, Herr Josef M\u00fcller aus Montabaur Kreischormeister und Herr Kilian aus Niederelbert, der anstelle von Peter Simon Gruppenvorsitzender geworden war, sowie Herr Eidt aus Weroth als dortiger Gruppenvorsitzender, Mitglieder des Vorstandes. Nach einer Trennung des Amtes des Kassenwartes und Schriftf\u00fchrers wurde Herr Roos aus Wirges Schriftf\u00fchrer.<br><br>Als eine der ersten gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen fand im Jahre 1922 in Baumbach die Versammlung des Nassauischen S\u00e4ngerbundes statt. Ein erstes Kritik-Singen veranstaltete der Kreis 1934 in Wirges.<br><br>Damals hatte der Kreis die Bezeichnung &#8222;S\u00e4ngerkreis VIII Westerwald im Gau XI Nassau&#8220;.<br><br>An diesem Kritik-Singen haben 35 Vereine mitgewirkt, und die Presse schrieb von einer Teilnahme von nahezu 3000 S\u00e4ngern.<br>Erst von 1936 an liegen heute noch schriftliche Unterlagen und Protokolle \u00fcber den S\u00e4ngerkreis vor. Im Jahre 1936 bestand der Kreisvorstand, damals Kreisf\u00fchrerrat genannt, aus folgenden S\u00e4ngern:<br>1. Vorsitzender (Kreisf\u00fchrer): Adam Schr\u00e4der, Siershahn; 2. Vorsitzender: Adolf P\u00f6hler, Montabaur; Kreiskassenwart: Andreas Himmerich, Wirges; Kreisschriftwart: Ewald Hammer, Ransbach; Kreischormeister: Josef M\u00fcller, Montabaur; Stellvertreter und Musikbeirat: Karl Marx, Eitelborn und Wilhelm Kirberger, H\u00f6hr-Grenzhausen; Pressewarte: Carl Br\u00fcggermann, Wirges;  Hilfsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Ludwig Schr\u00e4der, Siershahn; Gruppenvorsitzende: Gruppe 1: Willy Ramb, Ransbach; Gruppe 2: Johann Kilian, Niederelbert; Gruppe 3: Kaspar Solbach, Ruppach-Goldhausen; Gruppe 4: Arnold M\u00fcller, H\u00f6hr-Grenzhausen; Gruppe 5: Hermann Sch\u00e4fer, Maxsain;<br>Ehrenmitglied: Peter Simon, Niederelbert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der S\u00e4ngerkreis nannte sich inzwischen &#8222;S\u00e4ngerkreis 9 Unterwesterwald&#8220;. Im gleichen Jahr wurde durch den Gau-Chormeister, Herrn Dr. Lange aus Frankfurt, in Montabaur ein Chorleiterlehrgang abgehalten. Am 21.06.1930 wurde ein Wertungssingen in Montabaur durchgef\u00fchrt. Es nahmen 16 Vereine aus der Gruppe 2 und 3 mit insgesamt 568 S\u00e4ngern daran teil. Im Jahre 1937 fand am 23.05. in Montabaur vormittags der S\u00e4ngertag des S\u00e4ngergaues Nassau statt, dem Vereine bis in den Frankfurt-Wiesbadener Raum angeh\u00f6rten und rund 2000 S\u00e4nger zur Tagung schickten. Am gleichen Tag veranstaltete der Kreis ein Konzert. Au\u00dferdem nahmen im gleichen Jahr 18 Vereine des Kreises am Fest des Deutschen S\u00e4ngerbundes in Breslau teil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Aus Altersgr\u00fcnden trat am 28.11.1937 Herr Josef M\u00fcller von seinem Amt als Kreischormeister zur\u00fcck. Nachfolger wurde Herr Karl Marx aus Eitelborn, w\u00e4hrend Herr M\u00fcller zum Ehrenkreischorleiter ernannt wurde. Gleichzeitig wurde anstelle des Musikbeirates f\u00fcr jede Gruppe ein Gruppen-Chormeister berufen, welche dem Kreisvorstand angeh\u00f6rten. Es waren dieses f\u00fcr die Gruppe 1 Herr Holzchen, Eschelbach; Gruppe 2 Herr Labonte, Arzbach; Gruppe 3 Herr Reusch, Girod; Gruppe 4 Herr Kirberger, H\u00f6hr-Grenzhausen; Gruppe 5 Herr Bartsch, Marienrachdorf. Au\u00dferdem wurde Herr Johann Eidt als neuer Vorsitzender f\u00fcr die Gruppe 3 in den Kreisvorstand aufgenommen.<br>Der Kreis bestand zu diesem Zeitpunkt aus 67 Vereinen.<br><br>Im Jahre 1938 wurden die Wertungssingen der restlichen 3 Gruppen in Siershahn, H\u00f6hr-Grenzhausen und Maxsain durchgef\u00fchrt. Man kann aus den Veranstaltungen der Jahre 1936 bis 1938 entnehmen, wie rege das S\u00e4ngerleben in unserem Kreise war.<br>Es wurden viele S\u00e4ngerfeste, Wertungssingen und andere Veranstaltungen abgehalten.<br>Auch im Jahre 1939 war das Leben zu Beginn noch rege, wurde aber gegen Ende des Jahres durch die Einwirkung des Krieges schon stark eingeschr\u00e4nkt. In den folgenden Jahren ging die T\u00e4tigkeit der Vereine immer st\u00e4rker zur\u00fcck, bis schlie\u00dflich fast jede T\u00e4tigkeit eingestellt werden musste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Erst im Jahre 1949 lebte der S\u00e4ngerkreis wieder neu auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am 28.05.1949 trafen sich im Gesellenhaus in Montabaur die Vertreter; etwa die H\u00e4lfte der wiedererstandenen bzw. neu gegr\u00fcndeten Vereine des Kreises.<br><br>Inzwischen war ein S\u00e4ngerbund &#8222;Rheinland-Pfalz&#8220; neu entstanden und hielt der Bundes-Schatzmeister vor den versammelten Vertretern der Vereine eine Ansprache. Die Versammlung entschloss sich, den durch den Krieg ruhenden S\u00e4ngerkreis &#8222;Unterwesterwald&#8220; wieder aufleben zu lassen und dem S\u00e4ngerbund &#8222;Rheinland-Pfalz&#8220; beizutreten.<br>Durch den Krieg lebten viele der ehemaligen Kreisvorstandsmitglieder nicht mehr und es musste ein neuer Vorstand gew\u00e4hlt werden.<br>1. Vorsitzender: Nikolaus Ferdinand, Untershausen; 2. Vorsitzender: Willy Ramb, Wirges; Kassierer: Erich Henkes, Wirges; Schriftf\u00fchrer: Adolf P\u00f6hler, Montabaur; Kreischormeister: Karl Marx, Eitelborn; Vertreter: Ernst Hebgen, Weroth; Vorsitzender Gruppe 1: Willy Ramb, Wirges; Vorsitzender Gruppe 2: Johann Kilian, Niederelbert; Vorsitzender Gruppe 3: Johann Eidt, Weroth; Vorsitzender Gruppe 4: Arnold M\u00fcller, H\u00f6hr-Grenzhausen; Vorsitzender Gruppe 5: Hermann Sch\u00e4fer, Maxsein\u00a0<br><br>Der Kreis bestand 1950 aus 53 Vereinen mit \u00fcber 2200 S\u00e4ngern und S\u00e4ngerinnen. Im selben Jahr wurde auch das erste Kreisfest nach dem Kriege in Dernbach durchgef\u00fchrt.<br><br>Bereits im Jahre 1952 war die Zahl der Mitgliedsvereine auf 70 gestiegen und war der S\u00e4ngerkreis 11 Unterwesterwald der zweitgr\u00f6\u00dfte im S\u00e4ngerbund Rheinland-Pfalz. Er hatte 2892 aktive und 2047 passive Mitglieder.<br>Der in diesem Jahr neugew\u00e4hlte Musikausschuss des Kreises bestand aus dem Kreischormeister Karl Marx, Eitelborn, seinem Stellvertreter, Herrn Hebgen, Weroth und den Gruppenchormeistern der Gruppe 1 Nikolaus Zimmermann, Dernbach; Gruppe 2 Schubert, Montabaur; Gruppe 3 Ernst Hebgen, Weroth; Gruppe 4 Wilhelm Kirberger, H\u00f6hr-Grenzhausen; Gruppe 5 Paul R\u00fcb, Maxsain<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Im Jahre 1954 fand am 09.05. in Montabaur das erste Leistungssingen des S\u00e4ngerkreises 11 Unterwesterwald statt. Hieran nahmen 19 Vereine von den inzwischen 76 Vereinen des Kreises teil, wobei hervorragende Leistungen geboten wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am 18.11.1954 traf den S\u00e4ngerkreis 11 dann ein harter Schlag. Der Vorsitzende, Nikolaus Ferdinand, starb nach l\u00e4ngerer Krankheit. Nachfolger als Kreisvorsitzender wurde Herr Albert Schaaf, und f\u00fcr den aus Altersgr\u00fcnden ausgeschiedenen Kreischormeister Adolf Marx \u00fcbernahm Herr Wilhelm Kirberger aus H\u00f6hr-Grenzhausen das Amt des Kreischormeisters. Die Versammlung ernannte Herrn Marx zum Ehrenchormeister und w\u00e4hlte Herrn Solbach aus Goldhausen zum 2. Vorsitzenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Vorstand wurde 1957 neu gew\u00e4hlt und setzte sich zusammen aus dem<br>1. Vorsitzenden Peter Ramb, Ransbach; 2. Vorsitzenden Paul Tisson, Hilgert; Kreisschatzmeister Karl Herborn, Dahlen; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Albert Schaaf, Bannberscheid; Kreischorleiter Wilhelm Kirberger, H\u00f6hr-Grenzhausen; Vertreter Alfred Neuroth; Pressereferent Nink<br>sowie den 5 Gruppen-Vorsitzenden und 5 Gruppen-Chormeistern.\u00a0<br><br>In den letzten 15 Jahren ist der Kreisvorstand sehr rege gewesen, und es w\u00e4re verfehlt, an dieser Stelle s\u00e4mtliche Veranstaltungen, Versammlungen usw. des Kreises aufzuz\u00e4hlen. Die wichtigsten sollen jedoch nicht unerw\u00e4hnt bleiben und waren diese:<br>die Kreisleistungssingen<br>1958 in Weroth,<br>1963 in Ransbach und<br>1967 in Dernbach,<br>die Kreiss\u00e4ngerfeste<br>1956 in Wirges,<br>1961 in Siershahn,<br>1966 in Eitelborn<br>das Bezirksleistungssingen<br>1964 in Selters,<br>der Landess\u00e4ngertag des S\u00e4ngerbundes Rheinland-Pfalz<br>1960 in H\u00f6hr-Grenzhausen sowie<br>das Bundeschorkonzert des S\u00e4ngerbundes Rheinland-Pfalz<br>1965 in H\u00f6hr-Grenzhausen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Hier schlie\u00dft die Chronik (Ende 1969), von Sangesfreund und Gruppenvorsitzender der S\u00e4ngergruppe IV, Klaus Lenners, H\u00f6hr-Grenzhausen, erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Geschichte und Entwicklung<br>(Chronik des S\u00e4ngerkreises Unterwesterwald f\u00fcr den Zeitraum 1970 bis 1997)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Da wohl kaum jemand besser \u00fcber das Vereinsgeschehen bzw die H\u00f6hepunkte w\u00e4hrend der letzten 25 Jahre im Chorwesen unserer Heimat besser informiert ist, als unser Kreisvorsitzender Willi Fries, &#8222;bauftragte&#8220; man ihn mit der Erstellung der folgenden Chronik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der traditionsreichen &#8222;S\u00e4ngervereinigung 1870 \u2018Frohsinn\u2019 Wirges&#8220; wurde aus Anlass ihres 100-j\u00e4hrigen Bestehens die Ausrichtung \u00fcbertragen. Unter der gl\u00e4nzenden Regie ihres damaligen 1. Vorsitzenden Erich Henkes (er f\u00fchrte den leistungsstarken \u2018Frohsinn\u2019 nicht, nein, er &#8222;regierte&#8220; den Chor im positivsten Sinne!) wurde das Kreischorfest in Verbindung mit dem beachtlichen Jubil\u00e4um &#8211; unter Mitwirkung von 44 Vereinen &#8211; zu einer eindrucksvollen Demonstration f\u00fcr den Chorgesang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Bei dieser Gelegenheit erinnert sich der Chronist eines nachhaltigen Erlebnisses: Anl\u00e4sslich des 75-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des MGV \u2018Freundschaft\u2019 Elgendorf im Jahre 1961 stand der 80 Mann &#8222;starke&#8220; \u2018Frohsinn Wirges\u2019 auf der B\u00fchne und trug meisterlich den f\u00fcr ihn &#8222;ma\u00dfgeschneiderten&#8220; Chor: &#8222;Wie ein Donner hallt das Wort!&#8220; vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Und als h\u00e4tte der Himmel es vernommen, entlud sich &#8211; Ironie des Schicksals ? &#8211; urpl\u00f6tzlich ein gewaltiges Unwetter \u00fcber das Festzelt. Die M\u00e4chte des Himmels vermochten zwar das Zelt nicht zu ersch\u00fcttern &#8211; wohl aber der &#8222;stimmgewaltige, gro\u00dfartige&#8220; \u2018Frohsinn\u2019 !\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">1970 &#8211;\u00a0der Vorstand hatte zur Jahrestagung nach Steinefrenz eingeladen; so auch einen &#8222;37 Jahre jungen S\u00e4nger aus Quirnbach&#8220;, der die vakante Stelle des Schatzmeisters \u00fcbernehmen sollte. Am gleichen Tage sollte auch die Position des 1. Vorsitzenden neu besetzt werden, da Sangesfreund (SF) Peter Ramb &#8211; nach 9-j\u00e4hriger Amtszeit &#8211; nicht mehr kandidierte. F\u00fcr seine Nachfolge war im Vorfeld der Wahltagung auch schon eine namhafte Pers\u00f6nlichkeit aus dem Chorwesen gefunden worden. Aber es kam alles anders: Aus der Versammlung wurde der o.g. relativ unbekannte junge S\u00e4nger (er war vorher nie Vorstandsmitglied) als weiterer Kandidat vorgeschlagen, und mit gro\u00dfer Mehrheit w\u00e4hlte die Versammlung Willi Fries zum neuen Vorsitzenden des S\u00e4ngerkreises Unterwesterwald (SK Uww).Er f\u00fchrte sich eindrucksvoll ein mit einem besonderen, verpflichtenden Leitspruch: &#8222;Diene dem Land, das Dich geboren,\u00a0denn in der Heimat liegt die Kraft;\u00a0der hat sich selber schon verloren,\u00a0der nicht f\u00fcr die Heimat schafft !&#8220;<br>Seine erste &#8222;Amtshandlung&#8220; war sodann die Verabschiedung des verdienten, alten SF Peter Ramb. Auf Vorschlag des neuen Vorsitzenden wurde SF Peter Ramb f\u00fcr seine gro\u00dfen Verdienste um den SK Uww zum Ehrenvorsitzenden gew\u00e4hlt und ernannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der Vorstand setzte sich zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um wie folgt darstellte:<br>1. Vorsitzender Willi Fries, Quirnbach; 2. Vorsitzender Paul Tisson, Hilgert; Kreisschatzmeister Karl-Heinz Werner, H\u00f6hr-Grenzhausen; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Werner Fries, H\u00f6hr-Grenzhausen; Kreischorleiter Rudi Gelhard, Ransbach; Vertreter Wilhelm Kirberger, H\u00f6hr-Grenzhausen; Pressereferent Siegfried Friedrich, Wirges; Gruppen-Vorsitzender Gr. I Berni H\u00f6lzgen, Leuterod; Gruppen-Vorsitzender Gr. II Wolfgang J\u00e4ger, Neuh\u00e4usel; Gruppen-Vorsitzender Gr. III Josef Kaspari, Ruppach-Goldhausen; Gruppen-Vorsitzender Gr. IV Klaus Lenners, H\u00f6hr-Grenzhausen; Gruppen-Vorsitzender Gr. V Joachim Loppnow, Selters; Gruppen-Chorleiter Gr. I G\u00fcnter P\u00f6rtner, Obererbach<br>Gruppen-Chorleiter Gr. II Alfred Wallroth, Arzbach; Gruppen-Chorleiter Gr. III Alois Sucke, Obererbach; Gruppen-Chorleiter Gr. IV Rudolf Gelhard, Ransbach; Gruppen-Chorleiter Gr. V G\u00fcnter Schneider, Herschbach<br><br>Ein absoluter H\u00f6hepunkt in der Geschichte des SK Uww wurde das Jubil\u00e4um zum 50-j\u00e4hrigen Bestehen. Am Morgen des 24.10.1971 fand in der Aula der Realschule H\u00f6hr-Grenzhausen ein vielbeachteter Festakt statt, dem sich am Nachmittag ein gro\u00dfartiges Festkonzert anschloss. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Zeit der 70er Jahre stand erfreulicherweise unter einem echten Boom der Neugr\u00fcndung von Kinder- und Jugendch\u00f6ren. In \u00fcber 20 Vereinsorten engagierten sich Vorst\u00e4nde und Chorleiter, zum Teil mit leidenschaftlicher Hingabe und unter gro\u00dfen Opfern an Zeit, M\u00fche, finanziellem Aufwand und versuchten, durch die besondere Pflege ihrer Kinderch\u00f6re den Nachwuchs f\u00fcr ihre Erwachsenench\u00f6re zu erhalten. Jedoch schon in wenigen Jahren kam der Gro\u00dfteil der hoffnungsvollen Nachwuchsch\u00f6re zum Erliegen. Es lag im Besonderen daran, da\u00df man keine geeigneten Chorleiter mehr fand, da\u00df es an der Unterst\u00fctzung durch idealisierte Betreuer mangelte &#8211; aber leider sogar auch an den erforderlichen beachtlichen finanziellen Mitteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">So m\u00fcssen wir leider feststellen, da\u00df von den ersten Kinderch\u00f6ren heute lediglich der 1975 gegr\u00fcndete Kinderchor von Welschneudorf auch nach 22 Jahren noch existiert. Wie wertvoll sich der &#8222;Unterhalt&#8220; dieses liebenswerten Chores f\u00fcr den MGV \u2018Eintracht\u2019 Welschneudorf &#8222;rentiert&#8220; hat, zeigt die Tatsache, da\u00df aus diesem Kinderchor eine ganze Reihe von \u00fcberdurchschnittlichen S\u00e4ngern, die fast alle auch solistisch in Erscheinung treten k\u00f6nnen, hervorgegangen sind; besonders zu erw\u00e4hnen der \u00fcberragende Solist Marco Kilian, welcher inzwischen schon eine hoffnungsvolle Karriere am Theater der Stadt Koblenz begonnen hat. Hier darf ich auch einmal die gro\u00dfen Verdienste bei der Gr\u00fcndung des Kinderchores durch den damaligen Vorsitzenden, unseren langj\u00e4hrigen Vorstandskollegen und 2. Vorsitzenden SF Werner Meuer nennen sowie den musikalischen Leiter, Alfred Wallroth, Arzbach, der diesen Kinderchor mit seltener Hingabe 10 Jahre bis ins hohe Alter betreute.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">In dieser Zeit der Hochkonjunktur f\u00fcr Kinderch\u00f6re fanden im S\u00e4ngerkreis eine Reihe von vielbeachteten Kreiskinder-Chorkonzerten statt, so das 1. Konzert am 9. Nov. 1975 in Leuterod.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Am 28. Nov. 1976 richteten die Freunde vom MGV \u2018C\u00e4cilia\u2019 Ruppach-Goldhausen das 2. Kreiskinder-Chorkonzert aus. Es folgte am 23. Okt. 1977 das 3. Kreiskinder-Chorkonzert, Ausrichter die Freunde vom MGV \u20181875\u2019 Nauort. Am 2. Dez. 1979 war dann der MGV \u2018Concordia\u2019 Mogendorf, Ausrichter des 4. Gemeinschaftskonzertes der Kinder- und Jugendch\u00f6re des SK.<br><br>Ebenfalls in die 70er Jahre f\u00e4llt der Beginn des neuen Leistungswettbewerbes des S\u00e4ngerbundes Rheinland-Pfalz, das sog. &#8222;Meisterchor-Singen&#8220;. In einem 3-stufigen Chorwettbewerb (Kreisleistungssingen, Regionalsingen, Meisterchorsingen) m\u00fcssen sich die Bewerber unter hohen Anforderungen den Wertungsrichtern stellen. Erst nach erfolgreicher Teilnahme an allen 3 Leistungsstufen k\u00f6nnen die Ch\u00f6re den Titel eines &#8222;Meisterchores vom S\u00e4ngerbund Rheinland-Pfalz&#8220; 4 Jahre tragen.<br><br>Mit berechtigtem Stolz darf ich feststellen, dass in den Jahren 1976 bis 1996 26 Ch\u00f6re des SK Uww 43 mal den begehrten Titel &#8222;Meisterchor&#8220; errungen haben. Mit dieser gro\u00dfartigen Bilanz nimmt unser S\u00e4ngerkreis im S\u00e4ngerbund eine absolute Ausnahmestellung ein! Besonders zu erw\u00e4hnen: der MGV \u2018Frohsinn\u2019 Herschbach konnte den Titel &#8222;Meisterchor&#8220; schon 4 mal erringen, die Ch\u00f6re vom MGV 1866 Eitelborn, MGV 1875 Nauort und \u2018Frohsinn\u2019 Wirges bereits 3 mal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Best\u00e4rkt durch diese gro\u00dfartigen Erfolge f\u00fchrte der SK Uww 1979 in Siershahn und 1992 in Heiligenroth Gemeinschaftskonzerte &#8222;seiner Meisterch\u00f6re&#8220; durch, die eine beachtliche Resonanz und hervorragende Kritik fanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Es ehrt die Freunde vom MGV \u2018Eintracht\u2019 Siershahn, dass sie 4 mal Ausrichter der 3. Stufe (Endstufe) des Meisterchor-Singens vom S\u00e4ngerbund Rheinland-Pfalz sein durften, besondere Ehre auch f\u00fcr den MGV \u2018Frohsinn-Arion\u2019 Ransbach sowie den MGV \u2018Eintracht\u2019 Nentershausen, die ebenfalls je einmal dieses besondere Leistungssingen ausrichten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Besonderer H\u00f6hepunkt f\u00fcr den SK Uww war die ehrenvolle Auszeichnung ihres 1. Vorsitzenden Willi Fries mit der &#8222;Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Landrat Dr. Norbert Heinen am 24. Jan 1981 anl\u00e4sslich einer Feierstunde im Kreishaus Montabaur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Weitere H\u00f6hepunkte in der Geschichte des SK Uww: die Kreiss\u00e4ngerfeste 1975 in Nauort, 1980 in Ebernhahn sowie 1985 in Siershahn, allesamt eindrucksvolle Demonstrationen f\u00fcr den heimischen Chorgesang.<br><br>Ein weiterer unvergesslicher H\u00f6hepunkt f\u00fcr den SK Uww war die Ausrichtung des Landess\u00e4ngertages vom S\u00e4ngerbund Rheinland-Pfalz am 20.03.1982 in Wirges. Am gleichen Tage wurde Willi Fries zum Regionalvorsitzenden gew\u00e4hlt und somit Mitglied vom Vorstand des S\u00e4ngerbundes Rheinland-Pfalz.<br><br>Dank der hervorragenden Unterst\u00fctzung der Freunde vom \u2018Frohsinn\u2019 Wirges, dem \u2018Thalianer-Chor\u2019 Ebernhahn, dem \u2018Grau-Blau-Ballett\u2019 H\u00f6hr-Grenzhausen klang der niveauvolle S\u00e4ngertag in einer frohen S\u00e4ngerrunde beispiellos harmonisch aus (f\u00fcr den Chronisten der &#8222;sch\u00f6nste Geburtstag seines Lebens!&#8220;); einhelliger Tenor der Teilnehmer aus allen Kreisen des Landes Rheinland-Pfalz: &#8222;Einer der besten S\u00e4ngertage seit der Gr\u00fcndung des S\u00e4ngerbundes Rheinland-Pfalz&#8220;.<br><br>Die Besetzung des Vorstandes vom SK Uww hat sich in den vergangenen 25 Jahren &#8211; abgesehen von den Mitgliedern, die wir durch Tod verloren &#8211; nur relativ selten ge\u00e4ndert.<br><br>Zum 31.12.1983 legte Kreischorleiter Rudolf Gelhard nach 17-j\u00e4hriger sehr guter Arbeit sein Amt nieder. Zum Abschied verlieh ihm die Kreisversammlung in dankbarer Anerkennung den Titel eines &#8222;Ehren-Kreischorleiters&#8220;. Nachfolger von Rudolf Gelhard wurde der &#8222;blutjunge&#8220; Chorleiter Hubertus Weimer, Wallmerod, welcher alsbald die Chorszene durch \u00dcbernahme etlicher Ch\u00f6re, Gr\u00fcndung eines gro\u00dfartigen Quartetts (Lindenquartett Weimer), dem sp\u00e4ter ein gr\u00f6\u00dferer Auswahlchor (Kammerchor &#8222;Vocal Total&#8220;) folgte, ma\u00dfgeblich mitgestaltete. <br><br>Am 13.03.1994 verstarb pl\u00f6tzlich eine \u00fcberragende Dirigentenpers\u00f6nlichkeit aus dem deutschen Chorwesen: &#8222;Unser&#8220; SF Hans Lingerhand, Ransbach-Baumbach. \u00dcber 4 Jahrzehnte hatte er mit seinen Ch\u00f6ren aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen Chorgesang in hervorragender Qualit\u00e4t demonstriert. <br><br>Beim S\u00e4ngertag 1995 in Montabaur wurde die Funktion des 2. Vorsitzenden laut Beschluss dahingehend ge\u00e4ndert, dass die 5 Gruppenvorsitzenden gleichrangig zu stellv. Vorsitzenden im SK Uww ernannt wurden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Vorstand des SK Uww im Jubil\u00e4umsjahr 1997<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Vorsitzender<\/td><td>Willi Fries, Helferskirchen<\/td><\/tr><tr><td>Schatzmeister<\/td><td>Raimund Sch\u00e4fer, Ruppach-Goldhausen<\/td><\/tr><tr><td>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<\/td><td>Herbert Malm, Weroth<\/td><\/tr><tr><td>Frauenreferentin<\/td><td>Walburga Lingerhand, Ransbach-Baumbach<\/td><\/tr><tr><td>Pressereferent<\/td><td>Hermann-Josef Steinebach, \u00d6tzingen<\/td><\/tr><tr><td>Jugendreferentin<\/td><td>Ute Lingerhand, Dernbach<\/td><\/tr><tr><td>Chorleiter<\/td><td>Hubertus Weimer, Molsber<\/td><\/tr><tr><td>Stellv. Chorleiter<\/td><td>Ulrich Wallroth, Arzbach<\/td><\/tr><tr><td>S\u00e4ngergruppe 1<\/td><td>Norbert G\u00f6rg, Ebernhahn<\/td><\/tr><tr><td>S\u00e4ngergruppe 2<\/td><td>Klemens Haberstock, Stahlhofen<\/td><\/tr><tr><td>S\u00e4ngergruppe 3<\/td><td>Josef Kaspari, Ruppach-Goldhausen<\/td><\/tr><tr><td>S\u00e4ngergruppe 4<\/td><td>Karl-Heinz Gelhard, H\u00f6hr-Grenzhausen<\/td><\/tr><tr><td>S\u00e4ngergruppe 5<\/td><td>Ernst-Hermann Wei\u00dfenborn, Selters<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<div  class=\"wp-block-ultimate-post-image ultp-block-e95e9a\"><div class=\"ultp-block-wrapper\"><figure class=\"ultp-image-block-wrapper\"><div class=\"ultp-image-block ultp-image-block-none\"><img decoding=\"async\"  class=\"ultp-image\"  alt=\"Image Not Found\"  src=\"https:\/\/cvww.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1997_SKUww_Vorstand.jpg\" \/><\/div><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">Vorstand S\u00e4ngerkreis Unterwesterwald im Jubil\u00e4umsjahr 1997 &#8211; v.l.n.r. Hermann-Josef Steinebach, Klemens Haberstock, Raimund Sch\u00e4fer, Ute Lingerhand, Herbert Malm, Josef Kaspari, Willi Fries, Walburga Lingerhand, Norbert G\u00f6rg, Ernst-Hermann Wei\u00dfenborn, Ulrich Wallroth, Karl-Heinz Gelhard &#8211; es fehlt Hubertus Weimer (Foto G\u00f6rg Montabaur).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der S\u00e4ngerkreis Unterwesterwald konnte im Jahr 1997 auf 75 Jahre zur\u00fcckblieben. Dieser Geburtstag wurde auch entsprechend gefeiert. Am 20.04.1997 lud der S\u00e4ngerkreis die Vereine und viel Ehreng\u00e4ste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu einem w\u00fcrdevollen Festakt in das B\u00fcrgerhaus Wirges ein. Abgeschlossen wurde der Festtag mit einem Festkonzert, ebenfalls im B\u00fcrgerhaus Wirges, in dem am gleichen Tag namhafte Ch\u00f6re aus dem S\u00e4ngerkreis die gesamte Bandbreite der erfolgreichen chorischen Aktivit\u00e4ten vorstellen und die zahlreichen Besucher begeisterten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">2001 endete eine \u00c4ra \u2013 nach \u00fcber 30 Jahren als Kreisvorsitzender, legte Willi Fries sein Amt nieder und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In der langen Zeit seines Wirkens nahm er ma\u00dfgeblichen Einfluss auf die chorische Entwicklung im S\u00e4ngerkreis Unterwesterwald und vertrat in auf allen Ebenen bestens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Als Nachfolger als Kreisvorsitzender wurde Hermann-Josef Steinebach gew\u00e4hlt, den eine tatkr\u00e4ftiges Vorstandsteam unterst\u00fctzte. Mit Raimund Sch\u00e4fer f\u00fcr die Finanzen, Franz Hindsches f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Walter Frink f\u00fcr die Jugendarbeit und Mario Siry f\u00fcr die musikalische Verantwortung stand neben anderen ein Team zur Verf\u00fcgung, das auch neue Wege beschritt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Im zweij\u00e4hrigen Rhythmus wurde ChorAktiv ins Leben gerufen, eine OpenAir-Chor-Veranstaltung nach dem Motto \u201eChorsingen aktiv erleben und genie\u00dfen\u201c bei dem sich Ch\u00f6re des S\u00e4ngerkreises in lockerer Form pr\u00e4sentieren und aktiv f\u00fcr das Chorsingen warben. Die besondere Form war so ausgerichtet, dass hier auch insbesondere Besucher angesprochen wurden, die bislang noch keinen Bezug zum Chorsingen hatten und die M\u00f6glichkeit wahrnehmen konnten, f\u00fcr eine selbstbestimmte Zeitdauer sich diesem Genuss hinzugeben. Mit der Einbindung von Offenen Singen wurde auch die Besucher aktiv eingebunden. Diese Veranstaltung wurde bislang auf den Markt- oder zentralen Pl\u00e4tzen von Montabaur, Ransbach-Baumbach und Bad Marienberg durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ebenfalls zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Veranstaltung wurden die Kinder- und Jugendchorkonzerte, ebenfalls im 2j\u00e4hrigen Rhythmus, bei dem die Kinderch\u00f6re des S\u00e4ngerkreises die M\u00f6glichkeit hatten, sich einem breiten Publikum zu pr\u00e4sentieren. Dieser Kinder- und Jugendchorbereich liegt der S\u00e4ngerkreis besonders am Herzen und wird nach besten Kr\u00e4ften unterst\u00fctzt und gef\u00f6rdert. In den folgenden Jahren wurden immer wieder \u00dcberlegungen gestartet, ob es nicht sinnvoll sein, die beiden eigenst\u00e4ndigen S\u00e4ngerkreise, sp\u00e4ter auf Initiative des Chorverbandes Rheinland-Pfalz in Chorverb\u00e4nde umbenannt, zusammen zu f\u00fchren, um, wie auch auf der politischen Ebene, die Kr\u00e4fte f\u00fcr den gesamten Westerwald zu b\u00fcndeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">In den Jahre 2013, 2014 wurden diese \u00dcberlegungen konkretisiert. Ein Projektteam befasste sich mit der Thematik und bereitete alles f\u00fcr eine Fusion Erforderliche vor. Eine neue gemeinsame Satzung wurde entwickelt, eine Fusionsvereinbarung erstellt und unter notarieller Begleitung wurde die Fusion von den beiden eigenst\u00e4ndigen Kreis-Chorverb\u00e4nden Oberwesterwald und Unterwesterwald wurde zum gemeinsamen Chorverband Westerwald durchgef\u00fchrt. In eigenst\u00e4ndigen Mitgliederversammlungen von Unterwesterwald und Oberwesterwald wurde die Beendigung der Eigenst\u00e4ndigkeit und in einer anschlie\u00dfenden gemeinsamen Mitgliederversammlung die Fusion zum gemeinsamen Chorverband Westerwald beschlossen.<\/p>\n\n\n<div  class=\"wp-block-ultimate-post-image ultp-block-430a78\"><div class=\"ultp-block-wrapper\"><figure class=\"ultp-image-block-wrapper\"><div class=\"ultp-image-block ultp-image-block-none\"><img decoding=\"async\"  class=\"ultp-image\"  alt=\"Image Not Found\"  src=\"https:\/\/cvww.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2015_vorstand_cvww.jpg\" \/><\/div><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">v.l.n.r. Karl Wolff (Pras CVRlp), R\u00fcdiger Herling, Landrat Achim Schwickert, Dieter Orthey, Heide Rupp, Hermann-Josef Steinebach, Notar Dr. Braun, Dorothee Hoffmann, Alfred Labonte, Lieselene Schlaug-Pfeiffer, Raimund Sch\u00e4fer, Lothar Riebel, Timo Kr\u00e4mer, Mario Siry<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der neu gew\u00e4hlte Vorstand bestand aus dem Vorsitzender Alfred Labonte, Horbach, der Stellvertretung Dieter Orthey, M\u00fcschenbach, dem Kassierer Raimund Sch\u00e4fer, Ruppach-Goldhausen, dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lothar Riebel, Renneord und der Stellvertretung Timo Kr\u00e4mer, Obererbach, der musikalischen Leitung Mario Siry, Gro\u00dfholbach und der Stellvertretung Lieselene Schlaug-Pfeifer, M\u00fcschenbach und den Aktivenvertretungen Heide Rupp, Nordhofen und Dorothe Hofmann, Kundert. Diese Fusion fand in Hachenburg statt und wurde mit einen weltlichen und einem kirchlichen Konzert auch entsprechend musikalisch gew\u00fcrdigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">In den folgenden Jahren reifte die Idee, neben den bisher schon initialisierten Chor-Veranstaltungen wie ChorAktiv und das Kinder- und Jugendchorkonzert eine gro\u00dfe Chorveranstaltung f\u00fcr den gesamten Westerwald ins Leben zu rufen. 2019 war es soweit. Das 1. Westerw\u00e4lder Chorfest wurde ins Leben gerufen. Hierf\u00fcr konnte man keinen besseren Auftrittsort wie den St\u00f6ffelpark in Enspel aussuchen. Die Ausschreibung f\u00fcr die Teilnahem wurde ver\u00f6ffentlicht und sage und schreibe \u00fcber 50 Ch\u00f6re meldeten sich f\u00fcr die Teilnahname. An vier Auftrittsorten im St\u00f6ffelpark, Open-Air auf der Nat\u00fcrb\u00fchne, oder in R\u00e4umlichkeiten wie der alten Schmiede fand man eine eindrucksvolle Location, die seines gleichen sucht. Dieses Chorfest wurde ein gro\u00dfes Chor- und Familienfest, bei dem alle Chorbereiche des Westerwaldes vertreten waren und bei dem, mit Unterst\u00fctzung der benachbarten Ch\u00f6re aus Fehl-Ritzhausen, Hirtscheid und Stockum-P\u00fcschen auch das leibliche Wohl zufrieden gestellt wurden. Auch f\u00fcr die Kleinen waren verschiedene Angebote geschaffen worden \u2013 eine rundherum gelungene Veranstaltung, bei der auch das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte. Mario Siry, als musikalisch Verantwortlicher, gelang es, die Auftritte mit einem exakten Auftrittsplan f\u00fcr parallel 4 B\u00fchnen bestens zu koordinieren. Neben der Pr\u00e4sentation der Ch\u00f6re waren in das Programm auch mehrere Workshops und auch Offene Singen eingebunden, in die auch die Besucher einbezogen wurden. Die Resonanz war so gut, dass es klar war, dass dieses Westerw\u00e4lder Chorfest keine einmalige Veranstaltung bleiben sollte. Die Corona-Krise, ab dem Jahr 2020 beeintr\u00e4chtigte das Chorsingen f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Jahre massiv. Bedingt durch das Verbot von Zusammenk\u00fcnften und sp\u00e4ter durch verf\u00fcgte Abstandsgebote nahmen vielen Ch\u00f6re Abstand von der regelm\u00e4\u00dfigen Probenarbeit und setzen Ihre Aktivit\u00e4ten erst mal auf Pausezustand. Viele Ch\u00f6re nahmen aber auch Alternative in Anspruch, wie Online-Proben, Proben mit Mindestabstand, als \u00f6ffentlich Proben unter diesen Voraussetzungen wieder m\u00f6glich war. Alles im allem war es eine schwierige Zeit f\u00fcr das gesellschaftliche Miteinander und das Chorsingen im Besonderen und viele Ch\u00f6re verloren dadurch auch explizit Aktive. In den Jahren ab 2022 normalisierte sich die Situation wieder und auch die Durchf\u00fchrung von Chor-Veranstaltungen nahm wieder zu, obwohl es doch eine lange Zeit dauere, bis wieder ein einigerma\u00dfen Normalzustand zu verzeichnen war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">In diese Nach-Corona-Zeit fielen auch die Festivit\u00e4ten zum 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Chorverbandes Westerwald. Das hierf\u00fcr eingerichtet Projektteam hatte sich verschiedene Veranstaltungen einfallen lassen, um den runden 100j\u00e4hrigen Geburtstag entsprechend zu feiern und zu w\u00fcrdigen. Im Juni 2022 f\u00fchrte man einen Jubil\u00e4umsempfang mit Vereinsvertretern und geladenen G\u00e4sten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft mit anschlie\u00dfendem Jubil\u00e4umskonzert mit repr\u00e4sentativen Ch\u00f6ren des Chorverbandes im B\u00fcrgerhaus Wirges durch. Der Folgetag stand im Umfeld des B\u00fcrgerhauses als Familientag ganz im Zeichen von Chorpr\u00e4sentationen von Kinder-, Jugend- und Erwachsenench\u00f6ren und dem gem\u00fctlichen Zusammenkommen in famili\u00e4rer Atmosph\u00e4re. Im November 2022 fand in der ev. Kirche in Kirburg ein tolles Kirchenkonzert statt. Der Juni 2023 stand ganz im Zeichen des 2. Westerw\u00e4lder Chorfestes im St\u00f6ffelpark, bei dem wieder \u00fcber 50 Ch\u00f6re sich parallel auf 4 verschiedenen B\u00fchnen pr\u00e4sentieren und der Besucherzuspruch noch wesentlich gr\u00f6\u00dfer war, als beim 1. Westerw\u00e4lder Chorfest, so dass die Parkm\u00f6glichkeiten im St\u00f6ffelpark an Ihre Grenzen stie\u00df. Wieder ein toller Chor-Familientag mit bester Werbung f\u00fcr das Chorsingen und die Gemeinschaft der Ch\u00f6re. Abgeschlossen wurden die Festaktivit\u00e4ten zum 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um mit dem Konzert von Maybebop, eines bekannten A-Capella-Quartett in der Stadthalle Ransbach-Baumbach, ein eindrucksvoller Abschluss der Veranstaltungsaktivit\u00e4ten zum 100j\u00e4hrigen Bestehen des Chorverbandes Westerwald.<\/p>\n\n\n<div  class=\"wp-block-ultimate-post-image ultp-block-8d91e0\"><div class=\"ultp-block-wrapper\"><figure class=\"ultp-image-block-wrapper\"><div class=\"ultp-image-block ultp-image-block-none\"><img decoding=\"async\"  class=\"ultp-image\"  alt=\"Image Not Found\"  src=\"https:\/\/cvww.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/202209_Maybebop_Vorstand_1-1.jpg\" \/><\/div><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">Teile des Vorstandes des Chorverbandes Westerwald zusammen mit Maybepop nach dem Konzert im September 2023 anl\u00e4sslich des 100j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Auch neben diesen Veranstaltungen hatte der Chorverband Westerwald neue Ideen, um Kinder an das Chorsingen heranzuf\u00fchren. Mit dem Projekt \u201eChorklassen\u201c wurde eine Ma\u00dfnahme geboren, bei dem Chorleiter w\u00f6chentlich in Grundschulen gehen und dort aktiv mit den Kindern singen. Ich Vorfeld hatte der Chorverband in Zusammenarbeit mit dem Westerwaldkreis eine Umfrage bei den Grundschulen des Westerwaldes durchgef\u00fchrt, welche Grundschulen Interesse an dieser Kooperation haben. \u00dcber 20 Grundschulen haben hier Interesse gezeigt und wurden in den Schuljahren nach Beendigung der Corona-Krise in der Chorklassen-Projekt eingebunden. Flankiert wurde dieses Projekt mit einer Ausbildungsma\u00dfnahme des Chorverbandes, im der sich Grundschul-Leher*innen durch Chorleiter entsprechend qualifizieren konnten, wie man kindgerecht mit den Kindern aktiv singt. Ein tolles Gesamtprojekt des Chorverbandes, das auch \u00fcber den Westerwald hinaus bereits Nachahmer gefunden hat. 2026 konnte der Chorverband Westerwald ein Novum verzeichnen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wurde die Vereinsleitung in weibliche H\u00e4nde gegeben. Dr. Tanja Machalet, Meudt-Dahlen, \u00fcbernahm von Alfred Labonte die Verbandsleitung. Mit ihr gewinnt der Chorverband eine die sehr engagiert Streiterin f\u00fcr die Sache des Chorgesangs, die beste Verbindungen zu vielen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entscheidungstr\u00e4gern hat, die sicherlich dem Chorgesang im Westerwald und der Verbandsarbeit im Chorverband Westerwald zugutekommen werden.<\/p>\n\n\n<div  class=\"wp-block-ultimate-post-image ultp-block-7de6c1\"><div class=\"ultp-block-wrapper\"><figure class=\"ultp-image-block-wrapper\"><div class=\"ultp-image-block ultp-image-block-none\"><img decoding=\"async\"  class=\"ultp-image\"  alt=\"Image Not Found\"  src=\"https:\/\/cvww.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2026_TanjaMachalet_Wahl_1.jpg\" \/><\/div><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">Wahl Dr. Tanja Machalet zur neuen Verbandsleitung des Chorverbandes Westerwald beim Verbandstag am 01.03.2026 in Hattert<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">v.l.n.r Katharina K\u00fchn, Paul Heusinger, Melanie Mingebach, Claudia Hartenstein, Mario Siry, Oliver Schmidt, Dr. Tanja Machalet, Lothar Riebel, Alfred Labonte (Ehrenvorsitzender), Raimund Sch\u00e4fer<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte des CV Oww Der S\u00e4ngerkreis Oberwesterwald wurde am 21. 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